Zeit für Freunde statt Konsumstress, entspannt schick aussehen statt verzweifelt vorm vollen Kleiderschrank stehen. Was unsere Konsumgewohnheiten mit dem Klima zu tun haben erklärt die Klimaschutz Community Köln anhand einfacher Alltagsbeispiele.

Köln, 10. November 2016 - Kölnerinnen und Kölner können seit diesem Herbst Klimaschutz ganz einfach in ihren Alltag integrieren, damit tolle Preise gewinnen, ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig Vorbild sein für Freunde, Familie oder Kollegen. 

Am 15. November startet der Aktionsmonat „nachhaltiger Konsum“: Während des zweiten von insgesamt vier Aktionsmonaten können die Teilnehmer ihre Aktivitäten rund ums das Thema „nachhaltiger Konsum“ zusätzlich einem Team gutschreiben, dem sie angehören. Auf Plastiktüten verzichten, Biobaumwolle anstelle von konventioneller kaufen - oder reparieren, leihen und tauschen anstatt ein neues Produkt zu kaufen. Durch simple Alltagsbeispiele hat jeder die Möglichkeit innerhalb der Kampagne Klimaschutz Community Köln auszuprobieren, wie einfach man durch kleine Veränderungen unserer Alltagsgewohnheiten viel bewirken kann.

„In der Klimaschutz Community Köln haben alle Kölnerinnen und Kölner die Möglichkeit, durch individuelle Veränderungen im Alltag Großes zu bewirken und ihr persönliches Engagement für den Klimaschutz sichtbar zu machen. Die einen ernähren sich vegetarisch, die anderen lassen das Auto stehen zu Gunsten des Fahrrads oder der Bahn. In der Klimaschutz Community Köln zählt jeder einzelne Beitrag.“ sagt Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Schirmherrin der Klimaschutz Community Köln.

„Brauchen wir wirklich jedes Jahr ein neues Handy?“ fragt Katharina Schwartz vom Initator KölnAgenda e.V. „Der Handykauf schlägt ziemlich zu Buche in unserer persönlichen CO2-Bilanz. Bei einem iPhone 5S beispielsweise sind wir verantwortlich für einen CO2 Ausstoß von 56,7 kg in dem Moment des Kaufs. Beim iphone 6 sind es sogar 80 kg. Eine Alternative ist z.B. das Fairphone mit 5,3 kg CO2 oder der Kauf eines gebrauchten Gerätes.“ ergänzt Katharina Schwartz.

Preise für Teams und Einzelpersonen

Am Ende der Aktionsmonate werden die fleißigsten Teams mit Preisen prämiert. Von Unternehmen bis Fußballverein, als Team unter Freunden, Kollegen, Nachbarn oder als Schulklasse – Bürgerinnen und Bürger können aktiv zum Klimaschutz in Köln beitragen und mit gutem Beispiel vorangehen.

“Mit dem Begriff ‚Klimaschutz‘ lassen sich Freunde schlecht motivieren ihr Verhalten zu Überdenken, mit den griffigen Beispielen der Klimaschutz Community Köln schon. Durch Beispiele wie ‘koch nur so viel wie nötig und schmeiss nichts weg‘ oder ‚iss eine vegetarische Mahlzeit pro Woche mehr‘ wird CO2 sparen viel einfacher.“ sagt Nicole Klaski, die mit ihrem Team „The Good Food“ fast 4 Tonnen CO2 gespart hat. Darunter Gemüse aus Überproduktion, das sie beim Bauern abgeholt und somit vor der Tonne gerettet hat. Für ihr gemeinsames Engagement im Zeitraum Ernährung hat ihr Team sowie das zweitplatzierte Team „Foodsharing“ einen Kochkurs rund ums Thema „Wurzeln & Rüben“ gewonnen. Hierbei kommen ausschließlich regionale Produkte aus dem Kölner Umland zum Einsatz. Jeder, der sich an den Aktionsmonaten beteiligt, hat zudem die Chance auf Gewinne zum jeweiligen Thema, wie Gutscheine für Kölner Restaurants, Küchenutensielien oder nachhaltige Haushaltsutensilien. Zum Ende des Wettbewerbs im nächsten Jahr werden zudem Sachpreise verlost, die einen nachhaltigen Lebensstil erleichtern: Darunter E-Bikes und Reisen in der Region um Köln. 

Nach dem ersten Aktionszeitraum rund ums Thema Ernährung konnten bereits rund 75 Tonnen CO2 durch das gemeinsame Engagement der Kölnerinnen und Kölner eingespart werden. 

Bis Ende Mai 2017 können sich all die jenigen am Wettbewerb beteiligen, die in Köln leben, arbeiten oder ihre Freizeit in Köln verbringen. Sowohl als Einzelperson als auch als Mitglied eines Teams können Bürgerinnen und Bürger so ihr Engagement für den Klimaschutz in Köln öffentlich sichtbar machen und dabei attraktive Sachpreise gewinnen. Ihre ganz individuellen Maßnahmen zur CO2- Einsparung können Sie mit anderen Nutzerprofilen vergleichen und ihre Aktivitäten über die sozialen Netzwerke teilen.

Neben der Plattform wird es auch Events vor Ort geben: Kleidertauschparty zum „Buy Nothing Day“

In Sachen Kleidung können wir einiges verbessern an unserer CO2-Bilanz. Durch den Kauf von Biobaumwolle anstelle von konventioneller beispielsweise. Mit dem Leihen von Kleidung oder dem Kauf gebrauchter Teile tun wir uns noch schwer. Die Kampagne will damit aufräumen und zeigen, dass Kleidung tauschen unter Freunden oftmals zu unverhofften neuen Lieblingsteilen führen kann. 

Auf der „Kleidertauschparty“ am „Buy Nothing Day“ kann nach Herzenslust getauscht werden. Von Jeans bis zum Abendkleid oder Sacko - einiges braucht man nur zu einem bestimmten Anlass und hängt es anschließend in den Schrank. „Das ist weder nötig noch nachhaltig“, sagt auch die junge Kölner Gründerin Laura Apel. Bei ihr kann Kleidung auf Zeit geliehen werden. „Ich möchte durch Kleiderrebell Schluss machen mit einem Kleiderschrank voll nichts zum Anziehen.“ sagt sie schmunzelnd. Initiativen wie Apels Start-Up „Kleiderrebell“ sowie die „Kleiderei“ und BUNDjugend Köln sind ebenfalls mit von der Partie auf der Kleidertauschparty in der Alten Feuerwache.

„Kleidertauschparty“: Freitag, 25. November, 16:00-20:00 im großen Forum der Alten Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln. Infos unter www.klimaschutzcommunity.koeln und www.facebook.com/events/891295684340540

 

Links:

www.klimaschutzcommunity.koeln

www.facebook.com/klimaschutzcommunitykoeln

www.instagram.com/klimaschutzcommunitykoeln

www.twitter.com/koelnspartco2

#koelnspartco2  #daskannstduauch

 

„Klimaschutz Community Köln“ ist ein Ein Projekt des KölnAgenda e.V.

Melchiorstr. 3

50670 Köln

 

Über den Initiator:

Der Projektträger KölnAgenda e.V. wurde im Jahre 1999 mit Unterstützung des Rates der Stadt Köln gegründet. Ziel des Vereins ist die Etablierung des „Lokale Agenda 21“- Prozesses der Vereinten Nationen im Raum Köln. Der Klimaschutz bildet im Rahmen des Vereinsziels einer nachhaltigen und bürgernahen Entwicklung der Stadt Köln eine Schwerpunktaufgabe. In Sachen Klimaschutz unterstützt gemeinnützige Verein die Aktivitäten des Energieforums KölnAgenda, ist Mitinitiator des Klimabündnisses Köln, Köln Global sowie Wegbereiter von Ökoprofit Köln. Es konnten bereits zwei große Projekte mit Kampagnen-Charakter (Jecke Fairsuchung, Bürgerstiftung Köln) umgesetzt werden. Mit dem Kölner Bürgerhaushalt hat der Verein eine auch international beachtete E-Partizipation mit angestoßen.

 

Förderer: 

Das Projekt „Klimaschutz Community Köln“, Nachfolger der erfolgreichen Plattform „Köln spart CO2“ aus dem Jahr 2013/2014, wird gefördert durch den Klimakreis Köln, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und die Stadt Köln.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Katharina Schwartz

Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit 

katharina.schwartz@koelnagenda.de 

0177 / 7680404

 

 


Beitrag teilen: